KRANKENTAGEGELD - nie weniger als das Nettoeinkommen

Der feine Unterschied: Krankentagegeld und Krankengeld

Diese zwei Begriffe werden oft verwechselt: Krankengeld und Krankentagegeld. Die gesetzlichen Krankenkasse (GKV) zahlt das Krankengeld. Krankentagegeld erhalten Sie nur von einer privaten Versicherung.

Krankentagegeld bekommt also, wer privat krankenvoll- oder zusatz versichert ist.

 

Noch häufiger findet die Verwechslung von Krankentagegeld und dem Krankenhaustagegeld statt. Das Krankenhaustagegeld ist als zusätzliche Leistung bei Aufenthalten im Krankenhaus gedacht und ist nach Meinung von Verbraucherschützern überflüssig.

 

Krankentagegeld ist hingegen existenziell wichtig für Arbeitnehmer und Selbständige. Um eine Leistungserstattung zu erhalten benötigen Sie ein Attest Ihres Arztes, das Ihnen Ihre Arbeitsunfähigkeit für den erforderlichen Zeitraum bescheinigt.


Krankentagegeld

Im Falle einer längeren Krankheit und damit verbundener Erwerbsunfähigkeit, ist Ihr Arbeitgeber dazu verpflichtet, Ihr Gehalt sechs Wochen lang weiterhin auszuzahlen. Ab dem 43. Kalendertag übernimmt Ihre gesetzliche Krankenversicherung die Lohnfortzahlung Ihres Bruttoeinkommens höchstens zu 90 Prozent. Sollte Ihre Krankheit von längerer Dauer sein, entsteht Ihnen somit eine finanzielle Lücke, die unsere Krankengeldversicherung für Sie schließt. Das Krankentagegeld gleicht die finanzielle Differenz zwischen gewohntem Einkommen und dem gesetzlichen Krankengeld aus. Die Leistung bietet Ihnen eine Verdienstausfallversicherung ab dem 43. Kalendertag der Arbeitsunfähigkeit, ohne zeitliche Begrenzung.

Beispiele für Verdienstausfälle nach 6 Wochen Lohnfortzahlung

 Angestellte unter der Beitragsbemessungsgrenze erhalten ca. 90 Prozent ihres Nettolohns, wobei vom Krankentagegeld auch noch der Arbeitnehmer-Anteil zur Sozialversicherung abgezogen wird.

 

Ihr Nettoeinkommen

Nettokrankengeld der GKV

monatliche Einkommenslücke

750 EUR

591 EUR

159 EUR

1.250 EUR

985 EUR

265 EUR

1.750 EUR

1.379 EUR

371 EUR

2.250 EUR

1.379 EUR

477 EUR

3.000 EUR

2.276 EUR

724 EUR

 

Angestellte über der Beitragsbemessungsgrenze erhalten anteilig deutlich weniger, da für Gehaltsteile über 4.425 EUR (Stand 2018) von der Kasse gar kein Tagegeld bezahlt wird.

Mit einer Zusatzversicherung lässt sich das Tagegeld aufstocken. Nach sechs Wochen im Krankenstand ersetzt die private Versicherung die Einbußen, die durch die Kürzungen der Kasse eingetreten sind, je nach versichertem Tagessatz. Die Beiträge für den Zusatzschutz sind gering. Dafür ist Ihr Nettoeinkommen immer sicher.

 

Wiedereingliederung

Wiedereingliederungsmaßnahmen sollen Arbeitnehmer, nach einer längeren Phase der Krankheit, schrittweise wieder an die Belastungen ihrer Erwerbstätigkeit heranführen. Die Arbeitsleistung wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht in vollem Umfang erbracht und somit auch nicht in vollem Umfang des Bruttogehalts vergütet. Im Falle einer Wiedereingliederung sorgt eine Krankentagegeldversicherung dafür, dass sie finanziell abgesichert sind. Während Sie Ihre Erwerbstätigkeit stufenweise wiederaufnehmen, erhalten Sie weiterhin das Krankentagegeld, bis Sie wieder vollständig arbeitsfähig sind.

Reha und Krankenhausaufenthalt

Schwere Unfälle oder Erkrankungen erfordern einen langen Genesungsweg, der durch Reha- oder Kurmaßnahmen begünstigt werden kann. Behandlungen dieser Art erfolgen sowohl ambulant als auch stationär. Bei einem stationären Aufenthalt sieht sich der Patient, neben Einbußen im Nettoeinkommen, mit einer Zuzahlung von 10 Euro pro Kalendertag konfrontiert.

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