Gesetzlich Krankenversicherte mussten im Jahr 2016 knapp 4 Milliarden Euro aus der eigenen Tasche zahlen. Allein für Arzneimittel betrug der Eigenanteil kanpp 2,2 Milliarden Euro.

Quelle: M. DU Mont Schauberg

 

Durch diese BRILLE betrachtet

Eine Brille ist viel mehr als nur ein funktionales Hilfsmittel. Sie ist ein Teil der Persönlichkeit.

Es gibt viele Gründe für eine neue Brille. Man kann sie verlieren, sie kann zu Bruch gehen, oder die Sehkraft ihres Trägers lässt nach.

Für trendbewusste Menschen kommt noch der Fall in Frage, dass ihre aktuelle Brille einfach nicht mehr up to date ist. Auch wenn ihnen dieser Zustand unerträglich erscheint, ist dies für die Krankenkasse kein Grund für eine neue Brille.

 

Seit 2004 müssen Erwachsene als Kassenpatienten ihre Brillen und Kontaktlinsen selbst bezahlen. Mit passenden Zusatztarifen für Sehhilfen sinken Ihre eigenen Kosten auf ein überschaubares Maß, egal ob Sie sich für eine Brille oder Kontaktlinsen entscheiden.


Zusätzliche Vorsorge durch den Arbeitgeber

Um trotz allem auf der sicheren Seite zu sein, wenn eine neue Brille fällig wird, ist eine betriebliche Krankenversicherung vom Arbeitgeber eine clevere Möglichkeit. Bei ihr werden die Beiträge vom Chef bezahlt. Man muss nur von Anfang an darauf achten, dass eine Brillen-Versicherung im Leistungspaket enthalten ist. Zwar wird auch sie vermutlich nicht den kompletten Preis der Brille bezahlen, doch der Zuschuss, der von ihr kommt, wird wesentlich höher sein, als der von der gesetzlichen Krankenkasse.

ZUZAHLUNG FÜR MEDIKAMENTE

Verschreibungspflichtige Medikamente können teuer sein

Wenn man einen Arzt aufsucht, weil man krank ist, erhält man von ihm meistens ein Rezept. Damit geht man in die Apotheke und erhält ein Medikament, das die Beschwerden lindert und hilft, dass man möglichst schnell wieder gesund wird. Doch je nachdem, um welches Medikament es sich handelt, kann das ins Geld gehen. Denn viele Medikamente sind richtig teuer, und die gesetzliche Krankenkasse bezahlt nur einen Teil dazu. Sicherheit vor hohen Ausgaben für Medikamente kann nur eine private Krankenversicherung bieten, doch auch sie muss man sich leisten können. Ein Ausweg aus diesem Dilemma führt über den Arbeitgeber: Mit einer betrieblichen Krankenversicherung sind die Zuzahlungen für Medikamente wesentlich höher als bei der gesetzlichen Krankenkasse; manche Anbieter erstatten Arzneikosten sogar in voller Höhe.


Gesetzliche Krankenkassen kürzen ihre Leistungen

Die Kosten für medizinische Leistungen aller Art steigen. Gleichzeitig gehen die Erstattungen durch die gesetzlichen Krankenkassen zurück. Das hat seinen Grund in der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland. Hier leben heute viel mehr ältere Menschen aus den geburtenreichen Jahrgängen des letzten Jahrhunderts, als junge Menschen aus der Zeit um die Jahrtausendwende. Naturgemäß sind ältere Menschen leider öfter krank und benötigen daher auch öfter Medikamente. Um ihrem gesetzlichen Auftrag gerecht zu werden, die medizinische Grundversorgung für alle Bundesbürger zu gewährleisten, sind die gesetzlichen Krankenkassen daher gezwungen, ihre Leistungen kürzen. Unter anderem muss jeder gesetzlich Krankenversicherte nun zu jedem Medikament einen Eigenanteil bezahlen. Und dieser Anteil kann pro Medikament bis zu zehn Euro betragen.

 

Die betriebliche Krankenversicherung bietet umfassenden Gesundheitsschutz

Ein ganz besonderer Vorzug der betrieblichen Krankenversicherung ist, dass die Zugangsbedingungen so gut wie keine Aufnahmehürden enthalten. Je nach Tarif kommt der Vertrag schon ab 5 Arbeitnehmer im Betrieb zustande, ohne dass vorab eine Gesundheitsprüfung notwendig ist. Selbst vorhandene Vorerkrankungen einzelner Mitglieder wirken sich nicht darauf aus. In die Gruppenversicherung für die Angestellten eines Unternehmens können auch deren Familienmitglieder aufgenommen werden.

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